Bachelor 2012

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In naher Zukunft steht eine Reakreditierung des Bachelorstudiengangs an, hier werden Verbesserungsvorschläge der SPO gesammelt.

Inhaltsverzeichnis

Hintergrund

Der Fachbereich hat 1999 als einer der ersten Informatik-Fachbereiche auf Bachelor umgestellt. Regelmäßig wurde der Bachelor überarbeitet und somit gibt es neben der aktuellen SPO2007 die Versionen 2004, 2002 und 1999. Grundsätzlich ist unser Bachelor im Vergleich zu anderen schon sehr gut, aber es gibt immer was zu verbessern.

Voraussichtlich ab 2012 wird der Fachbereich einen neuen Bachelor planen. Die Fachschaft möchte jetzt schon eure Ideen und Probleme sammeln.

Alle Einträge sind hiermit die persönliche Meinung der Autoren.

Basis für eine neue SPO ist die jeweils aktuelle ABPO. Derzeit in Version 2010 (siehe amtliche Mitteilungen).

Neue Anpassungen

Limitierung der Prüfungsanzahl

Die Anzahl der Prüfungen pro Semester ist zukünfigt limitiert.

  • was genau? Die Anzahl der Prüfungen, die man schreiben, für die man sich anmelden kann oder die angeboten werden?
    • Auszug aus den Änderungen in der aktuellen ABPO2010:
§9 (12) Die Studiengänge sind so einzurichten, dass pro Semester im Mittel nicht mehr als sechs Modul-
prüfungen im Sinne von Absatz 4 oder Modulteilprüfungen im Sinne von Absatz 5 abzulegen sind.

Sowie dem Merkblatt zur Novellierung:

*2. Beschränkung der Prüfungsbelastung
Die Studiengänge sind so einzurichten, dass pro Semester im Mittel nicht mehr als sechs Mo-
dulprüfungen im Sinne von Absatz 4 oder Modulteilprüfungen im Sinne von Absatz 5 abzulegen
sind (§ 9 Absatz 12). Sechs Prüfungen pro Semester entspricht einem mittleren Modulumfang
von 5 CP, das ist die in den Ländergemeinsamen Strukturvorgaben der KMK (in der Fassung
vom 4. 2. 2010, Anlage 1.1) festgelegte Untergrenze für die Größe eines Moduls. Allerdings sol-
len an der h_da auch künftig kleinere Teilmodule möglich sein (z. B. 2,5 CP im Bereich SuK).

Um dennoch den Forderungen nach einer Beschränkung der Prüfungsbelastung nachzukom-
men, wird statt der Vorgabe eines Mindestmodulumfangs die mittlere Zahl der Prüfungen pro
Semester begrenzt.
Die Begrenzung bedeutet beispielsweise für einen sechssemestrigen Bachelorstudiengang
eine Maximalzahl von 36 Prüfungen. Wenn dabei auch kleinere Einheiten (im Umfang von
weniger als 5 CP) als Teilmodule für sich abgeprüft werden sollen, müssen an anderer Stelle
größere Module (z. B. das Praxismodul) eingerichtet werden. Prüfungsvorleistungen (z. B. das
Lösen von Übungsaufgaben oder Fachgespräche im Rahmen von Laborversuchen), welche in
der Regel studienbegleitend während des Semesters abgeleistet werden, werden bei der
Ermittlung der Gesamtzahl der Prüfungen nicht mitgezählt.

Allgemeine Probleme

Programmiersprachen

  • Es wird nur C++ gelehrt aber nicht Java, was heutzutage Standard ist und teilweise (ENA Praktikum) auch vorausgesetzt wird
    • Also wenn man C++ gelernt hat, sollte man als Informatiker kein Problem damit haben auf die schnelle Java zu lernen. Daher halte ich es für sinnvoll, dass Java in ENA quasi nebenbei gelernt wird. C++ durch Java zu ersetzen in PG1 und 2 halte ich auch für keine gute Idee, denn bei C++ lernt man mit Pointern zu arbeiten und auch was es heißt Speicher selber zu allokieren und wieder freizugeben. Letzteres macht ja der Garbage Collector in Java. Würde man nur Java lernen, würde man nicht diese Techniken (Pointer, manuelle Speicherfreigabe) lernen, die ich durchaus für wichtig halte.

Das Studium ist stark auf Softwareentwicklung ausgerichtet

  • ENA und EWA zu Wahl-Pflicht Modulen machen?
  • Die Vertiefungsrichtung Netzwerke kann man ohne wirklich Ahnung von Netzwerken zu haben erreichen.

Praktika

  • Praktika werden in der Regel in eine immer gleichen Gruppe durchgeführt.
    • "Verlosung" von Praktika Partnern würde die Kommunikation/Networking zwischen den Studenten fördern und gleichzeitig Softskills wie z.B. Teamfähigkeit fördern.
      • Das finde ich, ist mit Vorsicht zu genießen: Ein Random-Partner nimmt einem u.U. die Möglichkeit zur gemeinsamen Vorbereitung (z.B. wenn der Andere nie Zeit hat) und birgt die Gefahr eines zu großen Leistungsgefälle, was das Praktikum entweder für einen zur Arbeit macht ("mitziehen" des Praktikumspartners) --Pstegmann 11:43, 4. Okt. 2011 (UTC)

Praxiserfahrung

  • Die Praktika haben häufig nur wenig mit der realen Praxis zu tun.
    • Kleine Projekte über das ganze Semester anstelle von losgelösten Praktikumsaufgaben.

Prüfungen

  • Abmeldefrist könnte auch kürzer sein. Bei andere Fachbereichen kann man sich bis 23:59 Uhr am Vortag abmelden.
    • Das Thema wurde auch im Fachbereichsrat schon angesprochen - das wird organisatorisch schwierig: Räume müssen reserviert, Beisitzer bestellt werden etc. --Pstegmann 15:15, 4. Okt. 2011 (UTC)
  • 3. Prüfungswoche für praktische Prüfungen (Entzerren der Prüfungen)
  • Kriterien für sog. Nachklausuren festlegen. Bisher ist man auf den guten Willen des Professors angewiesen ob eine angeboten wird. [1]

Vertiefungsrichtung

  • Vertiefungsrichtungen als Block anbieten, anstatt einzelner WPs. Dadurch könnten Fächerübergreifende Projekte realisiert werden. Auch ist eine bessere Planung für den Fachbereich möglich.

Korrekturdauer der Klausuren

  • Die 4 Wochen, die in der derzeitigen SPO stehen und nicht verbindlich sind, sollten in der neuen SPO verbindlich gemacht werden. Andernfalls gibt es teilw. Probleme beim Bafög (Leistungsnachweis nach dem 4. Semester) oder beim Übergang zum Master (Abschluss nicht eingetragen, da noch eine Note fehlt).

Probleme mit Veranstaltungen

SuK im ersten Semester

  • Nur selten Sinnvoll
    • Statt dem Wahl-Pflicht SuK ein sinnvolles Pflicht SuK?
      • Präsentationstechnik
      • Englisch für Informatiker
    • Komplett abschaffen?
    • Zur Info: Mit Umstieg von SPO2004 auf SPO2007 gab es schon eine Kürzung von 4 auf 1 WP SuK
    • Am besten Evaluieren was die Studis von dem letzten Wahl-SuK halten
    • Aus der ABPO2010:
§2 (5) Die Studienprogramme sind so einzurichten, dass interdisziplinäres Arbeiten, der Erwerb überfach-
licher Kompetenzen, der Erwerb von Fremdsprachen und interkultureller Kompetenz, die kritische
Auseinandersetzung mit dem eigenen Fachgebiet und Berufsfeld sowie verantwortungsbewusstes
Handeln im freiheitlichen, demokratischen und sozialen Rechtsstaat besonders gefördert werden. Die
sich hieraus ergebenden überfachlichen Studienanteile sollen in einem Bachelorstudiengang 10 bis
15 %, in einem Masterstudiengang 5 bis 10 % des Studienaufwands umfassen und vorwiegend integriert
in den Modulen vermittelt und in den Modulbeschreibungen verankert werden.

Mathe 1/2/3

  • Kritisch hinterfragen: Wird wirklich alles für das Bachelor/Master Studium gebraucht?
    • Was fehlt dafür?
      • Endliche Körper/Erweiterungskörper
      • Grundlagen Numerik
    • Prof Dr Wolf(??) meint das Mathe III Sinnlos ist. In die Diskussion mit einbeziehen!
      • Statistik/Wahrscheinlichkeitsrechnung ist schon halbwegs sinnvoll
        • Überschneidung mit Mathe 1 (Wahrscheinlichkeitstheorie)
      • Wo wird Analysis gebraucht?
  • Numerische Mathematik wieder einführen
    • lässt sich sehr gut mit Praktikum verknüpfen

Technische Grundlagen der Informatik

  • Analog teil raus, dafür mehr in Richtung FPGA Programmierung (Hardwarebeschleunigung)
  • Abel ist seit 20 Jahren tot!
    • muss ich widersprechen - ich setzte es ganz aktuell in der Firma ein.... (aber zugegeben: es gibt modernere "Sprachen")

Rechnerarchitektur

  • Eventuell auf GPU Architekturen eingehen.

Theoretische Informatik

  • Auf praktische Relevanz eingehen
    • z.B. Einsatz von Reguläre Ausdrücken bei der Programmierung

Datenschutz

  • Es fehlt "Wie schreibe ich ein Verfahrensverzeichnis?"
  • IT-Sicherheit vs. Datenschutz
  • Vorschlag: IT-Recht und Datenschutz in eine Lehrveranstaltung zusammenlegen

BWL

  • In der aktuellen Form sinnlos
    • Es sollte "BWL für Informatiker" werden
      • Das Ziel sollte nicht sein später Buchhalter werden zu können.
      • Es sollte möglich sein sich Selbstständig zu machen
        • z.B. "Wie schreibe ich eine Bilanz?" (Mit Übung)

IT-Sicherheit

  • Es sollte eine IT-Sicherheits Grundlagen Vorlesung (Pflicht) geben.

EWA

  • Praktische Prüfung

ENA

  • Praktische Prüfung

Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit

  • Auf keinen Fall sollte die Veranstaltung ein Dozent eines anderen Fachbereichs alleine durchführen (Informatik Abschlussarbeit != SuK Abschlussarbeit).
  • Veranstaltung sollte viel früher angesiedelt sein
  • Die Bachelorarbeit ist die erste wissenschaftliche Arbeit die geschrieben werden soll
    • Mehr kleine wissenschaftliche Arbeiten im Laufe des Studiums zum "üben"
      • z.B. (benotete) Praktikumsberichte
  • Hinweise zum Schreibstiel fehlen.
  • Hinweise zu technischen Hilfsmitteln (LaTeX/BibTex) fehlen

Projektmanagement

  • Viel zu spät
    • Hinweise/Übungen/Praktikum zu technischen Hilfsmitteln (Versionsverwaltung, Bug Tracker, etc.) fehlen
  • "Belegvoraussetzung: Modulprüfungen PG1 und PG2 bestanden" macht wenig Sinn.

Projekt Systementwicklung

  • setzt sich aus Projektmanagement und dem Projekt zusammen.
    • Auf dem Zeugnis wird nur noch die Gesamtnote aufgeführt. Projektmanagement fehlt somit auf den Zeugnis.
  • Zu große Gruppen
  • Der Zeitdruckt wie man ihn in der Praxis häufig hat fehlt
    • Das Projekt als Blockveranstaltung in der vorlesungsfreien Zeit durchführen?

Praxisphase/Bachelorarbeit

  • Wie hat der Praxisbericht auszusehen?
    • Klare und Einheitliche Regelung
  • Kann der Praxisbericht ganz abgeschaft werden?
  • Komische Gewichtung von Praxisbericht und Bachelorarbeit.
  • Dauer der Praxisphase/Bachelorarbeit ist effektiv Unterschiedlich in Abhängigkeit des Semesters (WS/SS)
  • Idee: Vorbereitungsseminar muss verpflichtend in den Kolloquien teilnehmen. Neben der Erhöhung der Zuhörer bekommen die Teilnehmer direkt einen Einblick wie so ein Kolloquium und im Endeffekt auch die Abschlussarbeit zu erstellen und präsentieren sind.
    • Anschließend Pro/Kontra des Vortrages in der Vorbereitungsseminar-Gruppe besprechen.
  • Verbessertes Titelblatt für die Bachelorarbeit (das aktuelle hat ein leicht gequetschtes Logo, sollte nur etwas größer sein, siehe Richtlinien Bachelorarbeit Anhang 1 )
    • Schriftart(en) und Schriftgröße(n) für Titelblatt genau festlegen
    • Einheitliche Titelblatt Vorlage für LaTex und Word zum Download bereitstellen

Offene Fragen

CP-Einteilungen

Derzeit sind die meisten Module/Lehrveranstaltungen im Raster 2,5, 5 und 7,5 Credit Points eingeteilt. Aus der ABPO2010

§2 (3) Um den Austausch oder die gemeinsame Nutzung von Modulen durch mehrere Studiengänge sowie
den Transfer von Leistungen von und zu anderen hessischen Hochschulen zu erleichtern, sollen an der
Hochschule Darmstadt Module mit 5 CP oder 7,5 CP oder einem Vielfachen von 5 CP eingerichtet
werden; die Besonderen Bestimmungen können hiervon in begründeten Fällen abweichen.

Gestaltung der Klausuren

Aufeinander aufbauende Fragen sollten verboten werden. Gerade bei Mathe ist es kritisch zu sehen, das alles aufeinander aufbaut. Das kann ganze Ergebnisse verfälschen.

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